Aix Arcadia

Zur Zukunftsfähigkeit von Kulturlandschaften. Die Temporären Gärten in Aachen. Redaktion: Antje Havemann | Stadt Aachen (Hrsg.), 2011

Die Lust am Gärtnern und einer romantisierenden Vorstellung vom Landleben nimmt derzeit stetig zu. Der Absatz von Zeitschriften wie „Landlust“, „Country“ und „Garten Eden“ boomt. Krisenstimmung, die immer weiter aufklaffende Schere von arm und reich sowie zunehmende berufliche Unsicherheiten befördern den Rück- zugs ins Private; in die kleine, überschaubare Welt des eigenen Gartens … Genau diese kleine Welt nehmen die Temporären Gärten 2008 in Aachen aufs Korn. Die Gartenzwerge und Deko-Elemente, die Frage der Einhegung und Ausgrenzung, Naturbetrachtung, Landschaftswahrnehmung und -geschichte stehen auf dem Programm. Unter dem Motto „Aix Arcadia“, das zumindest ausgesprochen auch gleich den Auszug aus dem Paradies anklingen lässt („et ex arcadia ego“), spürten Künstlerinnen und Künstler der „Zukunftsfähigkeit von Kulturlandschaften“ in der Aachener Soers nach.

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